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Aus der Sitzung des Gemeinderates

Der Straßenbau im neuen Baugebiet Hühnerberg und die Lage im Dorfladen Kummrei waren die beherrschenden Themen in der letzten Sitzung des amtierenden Gemeinderates. Bei einer Ortseinsicht stand Tobias Schneider vom Büro Arz Ingenieure Rede und Antwort.
Der Gemeinderat hatte sich zuletzt auf die kostengünstigere Variante mit einer Asphalttragdeckschicht von 14 cm festgelegt. Schneider rechnete jedoch vor, dass eine 18 cm starke Asphalttragschicht um 2.832 Euro geringere Kosten möglich wäre.
Das Wegekreuz als tiefster Punkt wird auf einer Fläche von geschätzt 250 m⊃2; ebenfalls asphaltiert, der Zulauf des Regenüberlaufbeckens gepflastert. Der Überlauf soll in den zur Kitzinger Straße führenden Graben erfolgen. Einen Beschluss fasst die Ratsrunde, sobald ein Angebot vorliegt.
Die Grabungsarbeiten sind abgeschlossen, jedoch können bei Baggerarbeiten weitere Funde auftauchen.
Im Rathaus analysierten die beiden Geschäftsführer Beate Henke und Dietmar Riedel die Lage KummRei. Das Vorjahresergebnis sei dank günstiger Zukäufe und geringerem Gemeindezuschuss besser gekommen als gedacht. Der Dorfladen schloss sich dem Bundesverband deutscher Dorfläden an und stellte fest, dass Kaffee und belegte Brötchen der „Renner„ seien, derzeit aber ein wenig ansprechendes Raststättenflair herrsche. Henke regte einen Anbau an, dessen Wände geöffnet werden können. So könnten Café-Gäste innen wie außen verweilen.
Riedel empfahl vorhandene Potenziale mit dem Ziel auszuschöpfen, dass der Dorfladen zu einem Ort wird, an dem man gerne verweilt. Henke warb dafür, zuerst im Dorfladen einzukaufen und bei anderen Unternehmen zu holen, was in Buchbrunn nicht erhältlich ist. Mit den Änderungen sah Michael Friederich einen größeren Personalbedarf kommen, aber auch eine Stärkung der Dorfgemeinschaft.
Im Falle baulicher Veränderungen empfahl Dieter Koch, sich vorab wegen Zuschüssen umzuhören. Zudem sollte versucht werden, jemanden zu finden, der das Café auch samstags und sonntags öffnet, gegebenenfalls auf eigene Rechnung. Das KummRei sei zum Treffpunkt für alle Generationen, jung und alt, geworden.
Die Personaldecke beschrieb Riedel als knapp, da nicht alle sich Bewerbenden geeignet seien. Das Personal wünscht sich eine zusätzliche Türe vom Verkaufsraum zum Lager. Bereits beschafft wurden einheitliche Thermostate, die die Kühlung überwachen, sie müssen noch eingebaut werden. Der Dank beider Geschäftsführer galt dem Gemeinderat für die jederzeitige Unterstützung.
Letztmals wandte sich Bürgermeister Hermann Queck an die Ratsrunde und dankte nach 30 Jahren im Gemeinderat, davon 12 Jahre als Bürgermeister, für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, wobei ihn Koch als Stellvertreter immer loyal unterstützt habe. Gemeinsam habe man die Gemeinde fortentwickelt. Es habe auch umstrittene Entscheidungen gegeben, aber immer zum Wohle des Dorfes. Das ihm entgegengebrachte Vertrauen sei nicht immer selbstverständlich gewesen. Nun sei er überzeugt, dass Buchbrunn unter Christian Oppel weiter gut geführt werde. Ihn habe er zuletzt immer wieder in die Arbeit eingebunden. Queck verabschiedete sich auch von Ariane Andrei, die ihm als Mitarbeiterin der VG immer hilfreich zur Seite gestanden habe.
Oppel würdigte die Arbeit Quecks, verbunden mit persönlichem Einsatz. Für den 26. Juni kündigte er einen Verabschiedungsabend an und dankte Queck dafür, dass er ihn allmählich in sein neues Amt eingearbeitet habe. Nun könne er die Aufgaben des Buchbrunner Bürgermeisters am 1. Mai in aller Ruhe übernehmen.

Autor: Gerhard Bauer